26. - 28. September 2017 // Nürnberg, Germany

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Die Siebtechnik wird unterteilen in Fein- u. Grobsiebung. Es stehen verschiedene Konstruktionen mit unterschiedlicher Siebwirkung zur Verfügung. Abgestimmt auf die Produkte und die Anforderung des Kunden berücksichtigt die Siebwirkung beispielsweise notwendige Beschleunigungskräfte und Produktbewegung, gegeben durch Kornform, Größe und Zusammensetzung. So z.B. das Klassieren von Schleifmittelkörnungen nach VEPA-Norm bei engen Toleranzen.

Die Anwendungen der Siebtechnik sind unterschiedlich:
  • Prozesse wie Zerkleinern, Mischen, Granulieren u.a. können durch die Vorsiebung entlastet werden, die Durchsatzleistungen werden reduziert.
  • Das Angleichen der Maschenweiten ermöglicht die Korrektur der Kornzusammensetzung bei z.B. unterschiedlichen Rezepturen.
  • Als Abtrennung von Oberkorn, zum Schutz der nach geschalteten Prozesse.
  • Unter Klassierung versteht man das Zerlegen eines Kornbandes in Kornklassen evtl. in engen Toleranzen.

Grobsiebung – Linearschwingsiebe Typ USA
Bei gröberen Siebungen werden Schwingsiebe mit überkritischen Schwingfrequenzen eingesetzt. Für Körnungen > 5,0 – 10,0 mm stehen Linearschwingsiebe Typ US bzw. USA zur Verfügung. Durch horizontalen Einbau der Gewebe oder Roste und schwerpunktabhängige Antriebsart werden die Siebe als Ein-, bzw. Mehrdecksiebmaschinen ausgeführt. Durch die Anordnung der Antriebe ist die Größe der Siebmaschine begrenzt. Der Aufbau ermöglicht, entweder in Kornklassen zu fraktionieren oder einlaufseitig auf mehrere Siebböden zu verteilen, um so die Siebfläche zu vergrößern. Auslaufseitig wird dann der Über- bzw. Unterkornanteil jeweils gefasst. In Anpassung an den Siebgütegrad werden zusätzliche Reinigungshilfen eingesetzt.

Grobsiebung – Kreisschwingsiebe Typ Mevib
Kreisschwingsiebe werden für mittlere Körnungen eingesetzt und arbeiten überkritisch. Die siebspezifischen Auslegungen berücksichtigen bei feiner Siebung möglichst geringe Produktgeschwindigkeiten durch hohe Frequenzen bei kleinen Schwingkreisradien. Für gröbere Siebungen werden größere Schwingkreisradien bei kleineren Frequenzen eingesetzt.

Bei der Siebmaschine Typ UKA (Siebflächen max. 0,8 x 1,6 m) werden Kreisschwingungen durch aufgesetzte Unwuchtmotoren erzeugt. Leichte Ellipsenbildung ein-, auslaufseitig wird in Kauf genommen. Bei Siebmaschinen Typ Mevib können Siebflächen bis 1,5 x 4,5 m realisiert werden. Eigene schwere, massezentrale Antriebe ermöglichen eine gleichmäßige Kreisschwingung. Die Siebmaschinen werden als Mevib N (1x Siebgewebe längs gespannt) oder Mevib NSO (2 x Siebgewebe längs gespannt) bis zu max. 3 - Decks gefertigt.

Feinsiebung – Niederfrequente Plan- oder Wurfsiebe
Die Trenngrenzen bei der Trocken-Feinsiebung liegen produktabhängig bei ca. 100 µm, bestenfalls bei 45 µm. Die Siebgüte ist beeinflusst durch die Sieböffnung (Maschenweite, Drahtstärke), die Durchsatzleistung und die Kornverteilung des Aufgabematerials. Die Produktfeuchte und –Bewegung auf den Siebböden spielen bei der Ermittlung der spezifischen Siebfläche eine wesentliche Rolle. Es gilt die Regel „lange Verweilzeit = intensiver Kontakt“. Die notwendigen hohen Beschleunigungskräfte werden durch zusätzliche Siebhilfen (Klopfkörper wie Gummibälle, Bürsten oder zusätzliche Klopfeinrichtungen) unterstützt. Siebe dieser Art sind als Plan- oder Wurfsiebe entweder längs oder quer arbeitend eingesetzt.

Rundsiebmaschinen Typ USIPA
Rundsiebmaschinen werden in Durchmessergrößen 400 – 1200 mm gefertigt. Einsatz ist in der Regel die einfache Siebaufgabenstellung, d.h. bei geringeren Anforderungen. Je nach Anzahl der Siebdecks und Kornzusammensetzung können die seitlich angebrachten Unwuchtantriebe gedreht werden, um somit den optimalen Wurfwinkel einzustellen. Auf Kundenwunsch können die Siebrahmen in Qualität VA, Alu oder Holz geliefert werden. Der Typ USIPA wird in Kombination mit einer Aufgaberinne, Trichter und Steuerung als komplette Anlage geliefert, eingesetzt z.B. für Kleinchargen.

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